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ROUTE DES MODERNISMUS

Rundgang 3 Die Aussenbezirke. Son Espanyolet, Santa Catalina,
El Terreno


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Bei der Besichtigung von Villa Maria kann man ein Sonnendach mit farbigen Flachziegeln und in den Stein gemeißelten Ornamenten beobachten

Villa María Das Gebäude liegt in der Calle de Port Nr.49 und besitzt ein Vordach mit flachen, bunten Ziegeln und diskrete Gitter mit Blumenmotiven, welche die Seiten dieses semitransparenten Türmchens begrenzen. Hervorzuheben sind auch die ornamentalen Steinmetzarbeiten, die sich an der wienerischen Schule orientieren, welche die Geometrie in der Gestaltung respektiert. An dieser Stelle empfehlen wir, die Calle Viñedo hinunterzugehen, bis man die Calle Contestí erreicht und dort die Fassade des Hauses Nr. 36, Villa Eulalia, zu bewundern.

Can Quetglas In der Nr. 5 der Strasse gleichen Namens, hebt sich Can Quetglas durch seine florale Fliesen-Dekoration mit naivem Stil ab.

Can Pujol Im Viertel von Santa Catalina, an der Ecke der Calle Caro und der Calle Pou gelegen, sind bie diesem Haus der Eckbalkon und die steinernen Blumendetails hervorzuheben. In der Nr.24 der Calle Pou befindet sich Can Pujol (1904), ein Gebäude mit modernistischer Fassade. Es ist inspiriert von der Art Noveau, verwandelt diese jedoch durch volumetrische Abflachung der Ornamente in Schlichtheit.

Ferretería Central In der Calle Sant Magí, 37 gelegen. Der Zustand dieses Gebäudes ist unverändert. Es ist reich mit Ornamenten geschmückt, besonders im Bereich der Fassadenöffnungen und des Giebels. Die dekorativen Arbeiten sind Blumenmotive mit geschwungenen Linien. Bei der Gestaltung der Gitter ist die Thematik eher geometrisch.

Bar Cuba An der Ecke Calle Sant Magí / Avenida Argentina befindet sich das Gebäude der Bar Cuba; generell sind die Linien dieses Hauses schlicht und die Ornamente diskret. Bemerkenswert ist das kleine Ecktürmchen, das an ein orientalisches Minarett erinnert.

Can Quetglas Im Terreno-Viertel halten wir an der Nr.22 der Calle Josep Villalonga an. In Can Quetglas befindet sich seit 52 Jahren das Hostal Corona. Can Quetglas ist eine typische Villa der Aussenbezirke Palmas, eine von jenen die, gemäss des rechtwinkligen Grundtstückszuschnitts der Strassen, zwei Hauptfassaden nach zwei Strassen hin besitzt, mit zwei Gärten oder einem Garten und Gemüsegarten und zwei Aussichten, einer auf das Meer und einer auf das Schloss von Bellver.

Villa Bella Vista Wir empfehlen die Trepen zur Calle Menéndez y Pelayo hinunter und um das Haus Villa Bella Vista, aus dem Jahr 1905 herumzugehen. Man erreicht dieses Gebäude in der Nr.74 der Calle Josep Villalonga. Bemerkenswert an ihm sind die Steinbalustraden und die unendlich vielfältigen Details eines traditionellen Hauses.

Villa Schembri Wir befinden uns vor der Nr. 15 der Calle Infanta, Sitz der Skandinavischen Schule. Das Gebäude, das Gaspar Bennazar zugeschrieben wird, ist ein gutes Beispiel der modernistischen Architektur. Es besteht aus drei Teilen, zwei Flügel mit quadratischem Grundriss, einer von ihnen in Turmform und ein Mittelteil mit einem durchgezogenen und von einem eindrucksvollen, verzierten Stahlträger gestützten Balkon.


An der Ecke Caro y Pou fällt der Balkon an der abgeschrägten Hausecke und die floralen Elemente aus Stein auf

Hotel Príncipe Alfonso Auf der Avenida Joan Miró, Nr. 231 auf der Höhe von Cala Major, befindet sich das alte Hotel Principe Alfonso, ein Projekt Bennazars aus dem Jahre 1906. Obwohl das Gebäude heute nicht mehr den eigentlichen Plänen entspricht, nachdem man es kommerziell nutzbar gemacht hat, besitzt es doch noch die exzellenten, modernistischen Elemente, die von einem historischen Repertoire inspiriert wurden. Es überwiegen die arabesken Elemente, die Dekoration mit Kacheln und verglasten Fliesen. Das Innere des Gebäudes wurde mit dem gleichen ornamentalen Reichtum ausgestattet wie sein Äusseres, inspiriert von arabesken Stilformen.


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Das ehemalige Hotel Príncipe Alfonso bewahrt Jugendstilelemente mit
historisierenden Tendenzen

 


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Originelle florale Dekoration

 




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