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Route 1 Das Zentrum von Palma

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Recorregut A
Rundgang A
Can Mulet und Can Salas Dieser erste Rundgang nimmt
seinen Anfang auf der Avenida de Antoni Maura. Auf dieser
Avenida, in der Nr.56, liegt Can Mulet (1903), ein Werk des
Architekten Gaspar Bennazar das erst kürzlich restauriert
worden ist. Es handelt sich um ein Gebäude, das der
Sezession zuzuordnen ist, ein Modernismus der geraden Linien
und der Schlichtheit, abgesehen von einigen Freiheiten bei
den Elementen der floralen Ornamente in den Steinmetzarbeiten
oder der Dekoration der Glasarbeiten. In Can Mulet greift
das Portal mit den oberen Glasarbeiten die Strömung
des floralen Modernismus auf, dasselbe trifft auf die Fassade
und die Gestaltung der Gitter zu. An der Ecke Antoni Maura
- Sagrera liegt Can Salas, ebenfalls eine Arbeit des Architekten
Bennazar. Interessant ist hier das architektonische Steinornament
der Fassade, das bis zum Giebel des Gebäudes reicht.

Dieser verglaste Balkon in der calle Paraires ist ein Beispiel für
die vom Wiener Sezessionsstil beeinflusste Richtung des 'Modernismo' |
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Die Ornamentverzierungen verwandeln sich in Kunsthandwerk
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Der Modernismus verbindet nutzliche und ornamentale Elemente.
Neomaurische Fliesen-Detaills am Haus Nr.58 in der Strasse Sant
Miquel, in Palma
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Can Coll Zwischen dem Paseo Sagrera und bis zur Llonja
kann man rechterhand das Eckhaus mit der Nr.3, Can Coll (1906
- 1907) sehen. Eine Gemeinschaftsarbeit von Gaspar Bennazar
und Jaume Aleñar. Das Gebäude befindet sich nicht
in sehr gutem Zustand, besitzt jedoch einige interessante
Elemente. Die Girlanden des Daches zum Beispiel oder die
Zusammenstellung der Glastüren, mit einem vorgezogenen
Raum, der das Eingangsportal einrahmt. Die Gestaltung der
Gitter bezieht natürliche Elemente mit ein.

Ehemaliger Círculo Mallorquín, 1913 von Miquel Madorell
i Rius im Jugendstil Restauriert
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L'ANTIC CÍCULO MALLORQUÍN In
der Calle Conquistador befindet sich das Gebäude
des alten Círculo Mallorquín, gegenwärtig
Sitz des Parlaments der Balearen. Dieses Gebäude
wurde 1913 von Miquel Madorell i Rius im modernistischen
Stil renoviert. Die Renovierung veränderte das
ursprüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes,
nach Plänen von Antoni Sureda i Villalonga, denn
sie verursachte nicht nur eine Zunahme des Volumens
durch das Hinzufügen eines weiteren Stockwerks,
sondern änderte auch das Bild der Fassade.
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| Die modernistischen Ornamente befinden
sich in erster Linie im Bereich der Fensteröffnungen,
auf den Kapitellen und den Schäften der Säulen
und sind hauptsächtlich floraler Ausprägung. |
Can Barceló und das alte Crédito Balear Can
Barceló befindet sich in der Calle Conquistador Nr.2
und ist besonders bemerkenswert für die Blumenmotive
der Kacheln, die man durch die Erkerfenster sehen kann. Folgt
man der Calle Palau Reial, so findet man in der Nr.12 ein
besonders auffälliges Portal, mit einem durch Wände
aus Holz und Glas getrennten Vestibül und einem unabhängigen,
zentral beleuchteten Treppenhaus. In der Nr.17 liegt das
alte Gebäude der Banco de Crédito, mit besonders
schönen Steinmetzarbeiten an der Fassade, die Fenster
und Balkone einrahmen.
Kathedrale. Die Reformen Gaudis Der katalanische
Architekt Antoni Gaudí war für die Reformen im
Inneren der Kathedrale von Palma verantwortlich. Betrieben
wurden diese Umbauten vom Bischoff Campins, der eine Umgestaltung
des Raums wünschte, die eine umfangreichere Teilnahme
der Gläubigen an der Liturgie ermöglichen sollte.
Hervorzuheben sind die Beleuchtung des Kirchenschiffs und
der Capella Reial, der Baldachin, die Tribüne, das Gitter
des Altarraums, die Glasfenster, die Altartreppe, die Ornamente
des Chors, das Projekt der Grabstätten der mallorkinischen
Könige und die Bemalung der Chorsitze und der Fenster,
all dies Elemente, die von Gaudi in zehnjähriger Arbeit
entworfen oder überarbeitet wurden.
Rundgang B

Can Corbella lässt die Gegenwart des 'Modernismo' in Palma
erahnen
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Can Corbella Dieser Rundgang beginnt auf der
Plaza Cort. An der Ecke zur Calle Jaime II liegt Can
Corbella. Dieses Gebäude wurde vom Baumeister Nicolás
Lliteras zum Ende des 19. Jahrhunderts geplant und gebaut.
Es wird nach der Chronologie als prä-modernistisch
und nach der Ästhetik als neo-maurisch eingeordnet. |
Casa de las Medias Dieses Gebäude befindet sich
in der Calle Colom Nr.11 (heute Joyeria Miró). Die
Fassade ist eine Insel kleinen Umfangs, jedoch mit viel Charakter,
bedingt durch die Gesamtheit des Gebäudes, an dem sich
nicht nur die Beschilderung des Geschäfts befindet,
sondern auch durch die Verkleidung der gesamten Fassade,
die mit farbigen Fliesen der Fabrik La Roqueta durchsetzt
ist.

Die Außendekoration von Can Forteza Rey ist üppig
und in Wellenlinien gehalten
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Can Fortez Rey An der Plaza Marquès de
Palmer, an der Ecke der Calle Monges. Dieses Gebäude
wurde von Lluís Forteza Rey entworfen, Goldschmied
von Beruf und Bewunderer des Modernismus, schuf er auch
Schmuck im modernistischen Stil.
Auch der Entwurf der Casa de las Medias wird ihm zugeschrieben.
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El Águila Dieses Gebäude befindet sich
neben Can Forteza Rey und wurde von Gaspar Bennazar und Jaume
Aleñar zur Nutzung als Warenhaus entworfen. El Aguila
greift modernistische Elemente wienerischer Tendenz auf.
Das Zentralmotiv des Gebäudes, mit seinem Spitzbogen,
die ornamentale Gestaltung und der Abschluss des Bauwerks,
erinnert an die U-Bahn Station Karlsplatz in Wien, einem
Projekt von Otto Wagner.
Can Forteza Dieses Gebäude liegt in der Calle
Bosseria Nr.3. Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich
eine alte Buchhandlung und noch heute ist ein Teil der Art
Nouveau Dekoration im Ladenlokal erhalten geblieben. Das
Gebäude ist in seiner Gesamtheit schlicht. Hervorzuheben
sind die geschwungenen Erker, die Gestaltung der Gitter und
das Portal.
Forn des Teatre Auf der Plaza Weyler Nr.9 gelegen.
Seine Details und geschwungenen Linien sind dem Art Nouveau
zuzuordnen.

Das Gran Hotel ist ein historischer Bezugspunkt für den
Jugendstil von Palma
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Gran Hotel An der Plaza Weyler Nr. 7 gelegen.
Gegenwärtig Sitz der Kulturstiftung "La Caixa" und
eine historische Referenz des Modernismus in Palma und
des Tourismus auf den Balearen. Eine Arbeit von Lluís
Doménech I Montaner, einem herausragenden katalanischen
Architekten des Modernismus. Die Leitung der Bauarbeiten übernahm
Jaume Aleñar. Die Ausprägung des katalanischen
Modernismus im Gran Hotel bedient sich natürlicher
Elemente aus der Tier- und Pflanzenwelt. Fliesen, Gläser,
Schmiedeeisen, Einlege- und Steinmetzarbeiten wurden
mit formeller Grosszügigkeit behandelt. Die kürzliche
Restaurierung hat die Fassade wieder instandgesetzt und
den Innenraum den funktionellen Erfordernissen eines
Kultur- und Ausstellungszentrums angepasst. |
Can Casasayas An der Plaza Mercat ( vorher Santa
Catalina Tomàs ) fast genau dem Gran Hotel gegenüber,
liegt Can Casasayas. Es handelt sich um zwei Gebäude
nach Plänen von Franscisco Roca Sima, eines aus dem
Jahr 1908, das andere, als Pensión La Menorquina bekannte,
aus dem Jahr 1909. Bei beiden Häusern sind die geometrischen,
ornamentalen Motive und die gewellten Flächen der Fassaden
hervorzuheben, die sich sogar in der Krümmung der Fensterläden
fortsetzt.
Forn Fondo n der Calle Unió Nr.15 liegt das
Gebäude des Forn Fondo.
Es bewahrt seine modernistische Vergangenheit, mit Art Nouveau Tendenz
in der Beschilderung und den Details der Fassade, hat jedoch im Inneren
an archtitektonischem Interesse verloren.
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