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ROUTE DER KIRCHEN, KLÖSTER UND SCHLÖSSER

RAIGUER

MANCOR DE LA VALL

Kapelle Santa Llúcia Die Kapelle von Santa Llúcia ist ein Beispiel der Architektur der Wiederbesiedlung (13. Jahrhundert), und eine der kleinsten der Insel. Heutzutage befindet sich neben der Kapelle ein spirituelles Gebäude des Ordens der Misioneros de los Sagrados Corazones. Tel. 971 501 877

LLOSETA

Oratorio del Cocó Einen knappen Kilometer vom Ortskern von Lloseta entfernt, liegt die 1878 erbaute Kapelle der Jungfrau von Cocó. Gemäss der Überlieferung, fand im 13. Jahrhundert ein maurischer Hirte die Jungfrau in der Nähe des Sturzbachs von Aumedrà, in einem Felsen, der heute noch eine Vertiefung mit heilerischer Kraft besitzt: wer seine Finger auf diese Stelle, Es Didalet genannt, legt, ist vor Krankheit geschützt. Die Kapelle begeht das Fest ihrer Schutzheiligen am ersten Ostermittwoch, wenn die Einwohner Llosetas, Binissalems und Incas zum Cocó hinaufwandern, um zur Jungfrau zu beten und eine Vespermahlzeit zu feiern. Tel. 971 514 056

SCHLOSS VON ALARÓ Mit seiner Höhe von 822 m war der Puig d'Alaró seit jeher ein Ort der Zuflucht und der Ausschau. Bereits in der Epoche der Talayotik war er besiedelt und im Jahr 902 widerstanden seine Bewohner der Invasion durch die mohammedanischen Truppen. Auch war er ein Zentrum des Widerstands, diesmal von arabischer Seite, gegen die Eroberung durch die Krone Aragoniens im Jahr 1229. Das Schloss von Hisn Alarun, wie es die Mohammedaner benannten, wurde durch einen traurigen historischen Vorfall berühmt: die Belagerung durch König Alfons von Aragonien, der dem mallorkinischen König Jaime II den Krieg erklärt hatte. Nach der Überlieferung wurden zwei seiner tapfersten Verteidiger, Guillem Cabrit und Guillem Bassa, nach der Einnahme des Schlosses getötet und ihre Körper über einem Feuer geröstet. Der Grund der Repressalie war der Spott, mit dem beide Männer den Namen des Monarchen bedacht hatten, in einem Wortspiel hatten sie den Begriff "amfós", mallorkinisch für Heilbutt, verwand. Das Mauerwerk des Schlosses, das perfekt in die Felsen integriert ist, wurde im 14. Jh. errichtet. Im 17. Jh. erbaute man eine Kapelle im Inneren der Festung, unter dem Schutzpatronat der Nuestra Señora del Refugi. Im 18. Jh. gab es hier bereits eine Herberge. Erreichen kann man das Schloss mit dem Auto bis zum Gut Es Verger, das heute ein Restaurant ist. Tel. 971 182 112

 

CAMPANET

Einsiedelei Sant Miquel Die Einsiedelei befindet sich im Tal gleichen Namens und ist eine der ersten, die nach der katalanischen Eroberung erbaut wurden. Nach der Überlieferung, wurde die Einsiedelei auf der Stelle einer alten Moschee erbaut, welche wiederum auf den Resten einer frühchristlichen Kirche stand. Das Gebäude hat verschiedene Umbauten erfahren, vor allen Dingen im 15. Jahrhundert. Die Altarbilder in seinem Inneren sind bemerkenswert. Um die Einsiedelei zu erreichen, braucht man nur den Hinweisschildern in Campanet zu folgen, oder von der Landstrasse von Palma nach Alcudia in Richtung der Höhlen von Campanet abzubiegen. Tel. 971 516 107

INCA

Einsiedelei Santa Magdalena Die Kapelle oder Einsiedelei von Santa Magdalena liegt auf dem Hügel gleichen Namens, dem Puig de Santa Magdalena, etwa sechs Kilometer ausserhalb Incas. Es ist dokumentiert, das eine Einsiedelei bereits kurz nach der katalanischen Eroberung von 1229 existierte. Die Fassade ist von bemerkenswerter Einfachheit und über ihrem Spitzbogenportal befindet sich eine Rosette. Am Sonntag nach Ostersonntag, Sonntag des Engels genannt, ist die Kapelle das Ziel einer grossen Wallfahrt. Tel. 971 501 872

SANTA MARIA

Einsiedelei Son Seguí Das Gut Son Seguí ist ein architektonischer Komplex aus dem 17. Jahrhundert. Die Einsiedelei Nostra Senyora de la Pau, von Son Seguí aus auf der Spitze eines kleinen Hügels liegend, wurde vom 17. bis zum 19. Jahrhundert genutzt. Am Sonntag des Engels, wird hier eine Vesper gefeiert, an der Bewohner der Ortschaften Santa Eugènia, Pòrtol und Santa Maria del Camí teilnehmen.


 

 


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