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ROUTE DER KIRCHEN, KLÖSTER UND SCHLÖSSER

DIE ROUTE DES PLA (DER EBENE)

ALGAIDA
Oratorio de Castellitx
Diese Kapelle trägt auch den Namen der Mare de Déu de la Bona Pau und befindet sich zwischen Algaida und dem Puig de Randa. Sie wurde nach der katalanischen Eroberung des Jahres 1229 erbaut und ist architektonisch der Frühgotik zuzuordnen. Sie besteht aus einem einzigen, dreigeteilten Kirchenschiff, dessen Deckenbalken von abtrennenden Bögen getragen werden. Sie wird bereits im Jahr 1244 erwähnt, jedoch San Pedro geweiht. Nach der Überlieferung fand man die Statue der Jungfrau, ein Schnitzwerk von 1430, ganz nah bei der heutigen Kapelle. Tel. 971 665 022


Das Kloster von Gràcia Besteigen wir den Puig de Randa, so sehen wir rechterhand eine Abzweigung, die uns zum Kloster von Gràcia führt. Der Ursprung dieses Klosters liegt in der Höhle von Aresta, ein Ort an den sich die Franziskaner-Mönche begaben, um ihren Eid der Armut und Enthaltsamkeit zu erfüllen. Die einfache Einsiedelei, die aus dieser ersten Erfahrung entstand, wurde zu einem der Señora de Gràcia geweihten Wallfahrtsort. Im Inneren der Kirche befinden sich die Mosaike der Kapelle von Santa Ana, aus dem 18. Jahrhundert, die Statue der Jungfrau und die Apsis des Oratoriums, die in der ersten Kapelle der linken Seite erhalten geblieben ist. Tel. 971 180 479



Die ursprüngliche Kapelle der Einsiedelei von Sant Honorat, gebaut Ende
des 14. Jh., wurde im 17. Jh. Renoviert


Einsiedelei Sant Honorat Auf dem Weg zum Santuario de Cura, auf dem Gipfel des Puig de Randa, findet man die Einsiedelei von Sant Honorat. Der erste Mensch, der sich in diese Umgebung zurückzog, um ein kontemplatives Leben zu führen, war der mallorkinische Philosoph und Gottesmann Ramon Llull. Mitte des 14. Jh. wählten auch andere Männer Randa, um hier ein religiöses Leben zu beginnen und baten um die Erlaubnis, diese Einsiedelei errichten zu dürfen. Heutzutage gehört sie dem Orden der Misioneros de los Sagrados Corazones. Die Einsiedelei verfügt über eine Herberge. Tel. 971 660 998. Fax. 971 660 992

 

Sanktuarium de Nostra Senyora de Cura Diese auf dem Gipfel des Puig de Randa gelegene Kapelle wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Der Gottesmann Ramon Llull zog sich in eine der Höhlen von Randa zurück und es wird berichtet, das ihm hier eine Mission auferlegt wurde: ein Buch zu schreiben, welches den falschen Glauben der Nicht-Christen widerlegen sollte. Laut Legende wurden ihm die Schlüssel in hebräischen und arabischen Wörtern, auf den Blättern eines Busches offenbart. In Randa wurde die erste Schule der Lateinischen Grammatik gegründet, die bis zum Jahr 1826 in Betrieb war. Die ursprüngliche Kapelle, aus dem 15. Jahrhundert, wurde umgebaut und im 17. Jahrhundert zur Kirche gemacht. Das Kloster besitzt eine Herberge, mit gesamt 22 Zellen, an einem geradezu idealen Ort, um das weite Panorama der Insel zu betrachten. Tel. 971 660 994


Das Santuari de Nostra Senyora de Cura ist wohl nach Lluc das bekannteste Heiligtum Mallorcas.


Hier gab es früher eine Grammatikschule

 

PORRERES

Oratorio de Monti-Sion Ohne das Massiv von Randa zu verlassen, aber bereits in der Gemeinde Porreres, steht auf einem der Gebirgsausläufer das Kloster von Monti-Sion, an einem Standort an dem sich bereits im 14. Jh. eine Einsiedelei befand. Das heutige Kloster wurde im 15. Jh. erbaut, jedoch danach mehrfach modifiziert. Im 16. Jh. befand sich hier eine Schule für lateinische Grammatik, für mehr als 100 Schüler. Überraschend ist der pentagonale Innenhof, sowie ein gotischer Altaraufsatz über dem Hauptaltar mit einer Jungfraustatue. Im Kloster befindet sich eine Herberge mit drei Zellen und einem Restaurant. Tel. 971 120 260

SANT JOAN

Sanktuarium La Consolació Nur etwa einen Kilometer von Sant Joan entfernt, erreicht man über einen gepflasterten Weg die Kirche Santuario de la Consolació. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut, später modifiziert und zwischen 1959 und 1966 restauriert. Tel. 971 526 041

 

PETRA



'Santuario de Bonany' - ein Heiligtum, das aufgrund seines imposanten Baus auch 'Kathedrale der Berge' genannt wurde; hier hielt Fray Junípero Serra seine letzte
Predigt

Sanktuarium Mare de Déu de Bonany Der Ursprung des Sanktuariums ist eine kleine Kapelle aus dem 17. Jh., erbaut zur Anbetung einer Jungfrau mit Legende: angeblich wurde sie von Christen in einer Höhle versteckt, um sie vor der Zerstörung durch die mohammedanische Invasion Mallorkas zu bewahren. Nach der christlichen Eroberung von 1229 soll sie befreit worden sein. Der Stil des Sanktuariums ist eine Mischung aus neobarocken und neoklassizistischen Elementen, Ergebnis der Änderungen im Verlauf des 19. Jahrhunderts. Die Jungfrau ist eine gotische Schnitzarbeit. Man geht davon aus, das Bonany die Kirche war, in der Fray Junípero Serra, Einwohner Petras und Evangelist in Kalifornien, seine letzte Predigt hielt. Das Sanktuarium verfügt über eine Herberge mit 5 Zellen. Jeden Osterdienstag findet hier eine Vespermahlzeit statt, die eine grosse Anzahl von Pilgern aus Petra, Santa Eugènia und Vilafranca de Bonany vereint. Tel. 971 561 101

SA POBLA

Oratorio de Crestatx Verlassen wir Sa Pobla in Richtung Pollença, finden wir die Abzweigung, die uns nach Crestatx führt. Im 13. Jh. wurde hier eine einfache Kapelle gebaut, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Die neue Einsiedelei wurde 1820 errichtet. Zu den wichtigsten Elementen gehört eine Statue der Santa Margalida, aus dem 16. Jahrhundert, eine Arbeit von Gabriel Móger. Direkt neben der Kapelle befindet sich ein Restaurant. Tel. 971 862 141




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