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Die Sóller - Eisenbahn
Die Verkehrsverbindung zwischen Palma und Sóller
reduzierte sich traditionell auf einen Wagenpfad, der jedoch
bei der Überwindung des Bergpasses (Coll de Sóller)
eher den Charakter eines Reitpfads annahm. 1847 wurden die
Arbeiten an der neuen Strasse über diesen Bergpass abgeschlossen.
1895 wurde die Pass-Strasse ein weiteres Mal modifiziert
und erhielt ihre heutige Streckenführung.
Die Idee Palma und Sóller durch eine Eisenbahnstrecke
zu verbinden wurde mit einem Projektentwurf von Salvador
Medir konkretisiert, der eine Streckenführung über
Valldemossa und Deià vorsah. Die enormen Kosten dieser
Bergstrecke liessen das Projekt jedoch scheitern.

Der Abriss der Stadtmauern ermöglichte in Palma den definitiven
Standort des neuen Bahnhofs in der Nähe des Bahnhofs der
FFCC von Mallorca
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1905 wurde die Idee nach Gründung des Unternehmens
Ferrocarril Palma-Sóller wieder aufgenommen. Man einigte
sich auf das, mit 27 km Streckenlänge über Son
Sardina und Bunyola führende, wesentlich kürzere
Projekt von Pere Garau. Bedingt durch die Orografie der Region
mussten aber bedeutende Probleme gelöst werden. Dazu
waren Tunnel ( der längste misst 2.855 m) und Viadukte
( wie der Monreals, mit fünf Bögen ) erforderlich.
Am 16 April 1912 schliesslich wurde die Strecke offiziell
in Betrieb genommen und im Jahr darauf mit einer Strassenbahnlinie
zum Hafen von Sóller komplettiert. 1929 wurde die
Strecke elektrifiziert. Gegenwärtig wird diese Linie,
gefördert durch ihren turistischen Charakter, für
den Passagiertransport genutzt.

Der Blick vom Bahnhof Bunyola ist spektakulär
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